Mudras sind Handstellungen und Fingerfiguren aus der asiatischen Heilkunde.
Durch Mudras werden Reflexzonen in den Händen aktiviert und entsprechende
Reaktionen im Körper in Gang gesetzt. Wie z.B. beim Mushti-Mudra, das unter anderem
die Leber anregt, die so Stresshormone besser abbauen kann.


Mudras können jederzeit und überall, ganz unkompliziert, ausgeübt werden.
Selbst 10 Minuten am Tag sind wirksam. Nicht nur im Liegen,
sondern auch im Sitzen, im Stehen, sogar im Gehen kann man sie ausüben. Sie wirken
sogar, wenn man sie „nebenbei“, z.B. beim Buchlesen oder in der Jackentasche beim
Gang zum Bäcker ausübt.

Im Sitzen: Beine parallel, Fußsohlen berühren den Boden (guter Bodenkontakt).
Im Liegen: Beine oder Füße nicht überkreuzen!
Im Stehen: Füße hüftbreit auseinander, mit den Knieen leicht nachgeben.
Schultern und Arme locker.
Im Gehen: Gleichmäßiger und lockerer Gang.
Mushti-Mudra

Aktiviert die Verdauungsorgane und das Entgiftungsorgan Leber, auch Abbau von Stresshormonen.

Hände zu Fäusten ballen, Daumen liegt über dem Ringfinger. Auch lockeres Halten ist schon wirksam.



Apan-Mudra

Energie-Mudra, Gelassenheit, innere Harmonie, Zuversicht, Reinigung.


Daumen-, Mittelfinger- und Ringfingerspitze

liegen mit ganz leichtem Druck aneinander,

die anderen Finger sind gestreckt.