Das Maß der Stressresistenz

Unsere Herzfrequenz ist ständig geringen Schwankungen unterworfen. Beim Einatmen schlägt unser Herz einen Tick schneller als beim Ausatmen. Diesen Unterschied nennt man die Herzratenvariabilität (HRV). Die HRV sagt etwas darüber aus, wie gut jemand Stress "wegstecken" kann, und ist auch ein Maß für die Willenskraftreserve. Je höher die HRV, desto größer ist die Stressresistenz eines Menschen.

Die HRV wird von vielen Faktoren beeinflusst wie z.B. Fastfood, Smog, Angst oder Schmerzen. Wer regelmäßig Entspannungsübungen macht, kann seine HRV und damit seine (messbare!) Stressresistenz verbessern.

Die wirkungsvollsten Methoden sind Meditation oder Atemübungen.


Einen Soforteffekt kann man schon mit der Verlangsamung der Atmung erreichen. Auch hilfreich vor Prüfungssituationen oder ähnlichem.

Atmen Sie ganz langsam aus. Es hilft, wenn man sich vorstellt, dass man mit gespitzen Lippen durch einen Strohhalm auspustet. Falls es nicht gleich funktioniert, ist das nicht schlimm. Regelmäßiges Üben der Technik hilft und stärkt die Stressresistenz, wie Studien gezeigt haben.

Die HRV steigt beständig, sobald die Atemfrequenz unter zwölf Atemzüge pro Minute sinkt.








Meditation hilft, bei sich selbst anzukommen, und gelassener in sich zu ruhen.

Zum artverwandten Thema Achtsamkeit habe ich eine eigene Seite auf dieser Website eingerichtet.

Und wer Atementspannungsübungen in freier Natur genießen möchte, findet hier meine Veranstaltung "Aufatmen im Park" bei der VHS Völklingen.